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Du lernst „HTML“ und „Programmieren“

 

Und denkst jetzt: „Wat? Kann ick nich, will ich nicht“.

Ich sage:

Doch kannst du, kann jeder. Menschen können nicht fliegen oder sich in LKWs transformen, aber jeder Mensch der lesen oder schreiben kann, kann grundsätzlich auf jeden Fall programmieren.  Meiner Erfahrung nach neigen vor allem BWLer, VWLer und Kreative dazu „noch nie gemacht“ mit „kann ich nicht“ gleich zu setzen, finde ich persönlich völlig unlogisch.

‚Will ich nicht‘ ist ok, musste auch künftig nicht mehr, aber jeder BWLer muss das einmal gemacht haben.

Begründung:

 BWLer müssen

Ohne sich dabei der Gefahr auszusetzen von arroganten,  neunmalklugen Info-Nerds verarscht zu werden. Wenn dieses Wissen nicht vorhanden ist passiert folgendes:

Besonders in größeren Organisationen neigen Menschen dazu ihren  Wissensvorsprung zum eigenen Vorteil  und zuungunsten Anderer auszubeuten:

·        Software wird nicht nach betriebswirtschaftlichen Kriterien ausgewählt, der IT-Leiter hat keine Lust auf Überstunden und Veränderungen, will kein neues Handbuch lesen, also behauptet er NotSure ERP sei allen andern überlegen (Das kennt er schon, außerdem ist sein Schwager Vertriebsleiter bei NotSure) und dazu noch günstig.

·        Projekte werden verzögert, Meetings verlaufen ergebnislos weil keiner zugeben will dass er überhaupt keine Ahnung hat was gerade eigentlich passiert…aber die Espressomaschine ist immer noch kaputt und Frl. Ophelia hat heute nen ziemlich kurzen Rock an.

·        Eine von 10.000 Web 2.0 Anwendungen die man Dir dauernd verkaufen will könnte tatsächlich einen bedeutenden Wettbewerbsvorteil generieren…aber welche und wie?

·        Wir kaufen jetzt Software XY, die Konkurrenz von gegenüber hats auch so gemacht.

·        Windows ist fol teuer, Linux ist umsonst.

·        Linux ist kompliziert, da kann man nicht mit arbeiten

·        Microsoft-Software ist qualitativ minderwertig Apple ist viel besser („Ich weiß Bescheid, das unterstreiche ich in dem ich meinen Kollegen Kettenmails mit Microsoft-Witzen weiterleite“)

·        Ich besetze die freie Stelle mit dem männlichen Bewerber und nicht mit der qualifizierteren Konkurrentin.

·        Ich kaufe lieber alle 2 Jahre neue Software für 500.000 EUR als eine skalierbare Lösung für 1 MIO eur, die aber danach nur jährliche Kosten von 50.000 EUR verursacht.

·        Ich entwerfe über  4 Wochen ein super Konzept, dann sagt mir einer, dass das technologisch völlig unmöglich ist…hat er recht?

·        Berater A hat einen Tagessatz von 1000 eur, Berater B nur 500, welcher ist besser?

·        Ich habe keine Ahnung und muss deswegen für simple Fragen 1000eur-Berater kaufen. Leider kann ich aber auch nicht beurteilen ob ich danach weiß was ich wissen will.

·        Programmierer Huber sitzt schon 5 Tage an dem einen Assignment das ich mit 2 Tagen ins Workflowsystem gestellt habe, wenn er mir erklärt warum sehe ich einen zu irischer Volksmusik tanzenden Eisbären. Vorsichtshalber stelle ich einen weiteren Mitarbeiter ab der Huber unter die Arme greifen soll. Der hatte zwar mit dem Projekt noch nie was zu tun, aber der is ja auch Programmierer. Der Neue würde mind. 5 Tage brauchen sich da einzuarbeiten, also sitzen die beiden rum, machen langsam und lästern, die Kosten verdoppeln sich.

·        Ich muss vorsichtig sein an meinem Arbeitsplatz, keine Flirtseiten weil mein Chef kann das sehen.

·        Zum Glück weiß keiner, dass ich den ganzen Morgen minesweeper gezockt habe.

·        Klassiker: Oops, ich habe mein Dokument aus Versehen überschrieben, peinlichpeinlich. Also lösch ich lieber den ganzen Ordner vom Fileserver, rufe den IT-Dienstleister und behaupte der wäre einfach weg, schon wieder, immer das gleiche. Der Dienstleister schreibt sich dann 4 Stunden auf, geht erstmal 3.5 Stunden kickern und spielt in der letzten halben Stunde ein Backup auf.

·        Die Berater- und Softwarebranche funktioniert wie die Baubranche: Bei der Abnahme muss alles gut aussehen. Vor allem bei Systemintegratoren und XY-Certified-<Englischer Kunstname> wird fast immer gepfuscht.

 

Du gehst wie folgt vor:

 

Im Inhaltsverzeichnis liegen durchnumerierte Kapitel, Du arbeitest dich von 1 – n vor ohne ein Kapitel auszulassen. Ein Kapitel muss unbedingt komplett bearbeitet werden bevor Du das Nächste öffnest.